Post hat Porto erhöht: Jetzt umdenken bei der Mitgliederkommunikation

Erhöhte Portokosten gehen besonders kleinen Vereinen an den Kragen

Briefe versenden ist schon wieder teurer geworden. Seit dem 1. Juli 2019 gelten die neuen Portokosten bei der Deutschen Post AG, die fünfte Erhöhung seit 2012. Oder anders: Im Zeitraum von sieben Jahren sind die Kosten für den Versand eines Standardbriefs um 45 Prozent gestiegen. Eine große Belastung für kleinere Vereine und Organisationen mit weniger als 5000 Mitgliedern – die entsprechend also keine Mengenrabatte bekommen – und ihre Mitglieder auf dem Postweg anschreiben.

Ein Beispiel: Eine kleine Hilfsorganisation unterstützt Projekte für Kinder und Jugendliche in der Region. Der Verein versendet im zweimonatigen Abstand einen Newsletter an seine 3.500 Mitglieder auf dem Postweg, um über die Entwicklungen der aktuellen Projekte zu informieren. Format: der Standardbrief.
Im Jahr 2012 belief sich das Porto für den Versand auf 0,55 Euro pro Brief, wodurch jährliche Gesamtportokosten von 11.550 Euro entstanden. Mit der Verteuerung des Briefversands bis zum Jahr 2019 auf 80 Cent pro Brief sind die Kosten auf nun 16.800 Euro gestiegen. Ein sattes Plus von 5.300 Euro seit dem Jahr 2012. Für diese Summe könnte man ungefähr eine 450-Euro-Kraft beschäftigen.

Um unnötige Kosten zu vermeiden, rät KomServ Geschäftsführer Martin Gietzold, sich nach alternativen Versandmöglichkeiten umzusehen. Neben der Citypost gibt es zahlreiche lokale Anbieter, die unter www.versandttarif.de aufgelistet sind.
Der preiswerteste und einfachste Weg der schriftlichen Kommunikation mit Vereinsmitgliedern ist zweifellos der E-Mail-Versand. Hierfür müssen vereinsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden und ggf. eine Satzungsänderung erfolgen.

Die KomServ GmbH, Dienstleister für Mitgliederverwaltung, berät und unterstützt Vereine, Verbände und Hilfsorganisationen auch in Fragen rund um die Mitgliederkommunikation. Das Expertenteam der KomServ setzt kostenreduzierende Maßnahmen um und sorgt für einen professionellen Kontakt zwischen Verein und seinen Mitgliedern.  

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